Karin: war selbst 14 Jahre lang als Lehrerin in privaten und öffentlichen Schulen im In- und Ausland tätig und hat somit breite Erfahrung im Bildungssystem gesammelt. Seit der Geburt ihres ersten Kindes 2005 ist sie begeistert am praktischen Erforschen alternativer Wege der Begleitung junger Menschen. Hausgeburt, Windelfrei, Langzeitstillen, Attachment Parenting und vieles mehr sind die Themen, für die ihr Herz brennt.
Sie ist eine Vollblut-Netzwerkerin, Gründungsmitglied von freilerner.at und gefragte Autorin und Sprecherin rund um selbstbestimmte Bildung. 2014 hat sie das erste österreichische Freilerner-Infozentrum am MITANANDA H.O.F. eröffnet, wo es neben regelmäßigen Veranstaltungen auch die in Europa einzigartige Möglichkeit gibt, in den Freilerneralltag einer 6-köpfigen Familie hineinzuschnuppern. Ebenfalls am MITANANDA H.O.F. befindet sich die Kreativwerkstatt, in der sie alleine und mit Menschen aller Altersstufen ihren künstlerischen Ausdruck lebt.
Vor kurzem erschien ihr Buch “Geschichten vom MITANANDA”, in dem sie auf sehr persönliche Art und Weise ihren Weg in die selbstbestimmte Bildung zeichnet, um zu inspirieren und Mut zu machen.

 

Joya: ist ein Urgestein der österreichischen alternativen Bildungslandschaft. Mit einer erwachsenen Tochter, die so gut wie ihre gesamte “Schullaufbahn” außerhalb des herkömmlichen Schulsystems verbracht hat, hat sie bereits über 15 Jahre praktische Erfahrung in den Bereichen Häuslicher Unterricht und selbstbestimmter Bildung. Dieser Weg hat sie selbst zurück in ihre Begeisterung geführt und dazu gebracht, vieles zu hinterfragen. Sie hat 2010 die Plattform freilerner.at mitgegründet, setzt sich seither im und außerhalb des Vereins für diese Themen ein. Sie hat zahlreiche Buchbeiträge, Vorträge und Veranstaltungen gestaltet und organisiert. Sie ist Spezialistin nicht nur in rechtlichen Fragen, sondern auch zum Thema Persönlichkeitsbildung und -entwicklung.
Sie war eine der ersten in Österreich, die nach jahrelangen Bemühungen um einvernehmliche Lösungen mit den Schulbehörden den Weg des “zivilen Ungehorsams” gewählt hat, um ihrer Tochter ein Frei-Sich-Bilden weitgehend ohne Beurteilungen und Bewertungen zu ermöglichen. Sie hat sich allen Konsequenzen (Gerichtsverfahren, Verwaltungsstrafverfahren bis hin zur Ersatzfreiheitsstrafe) gestellt und doch immer das Gespräch mit dem Gegenüber gesucht, wobei einige durchaus ungewöhnliche Lösungen realisiert werden konnten.